Tipps für Draußen: Das schwächste Glied

Die Fahrradkette rechtzeitig wechseln

Es gibt nie eine Garantie, wie lange eine Fahrradkette tatsächlich hält, aber …: Jede Kette hat ihre Laufzeit!Es gibt eine Reihe sehr unterschiedlicher Qualitäten bei Fahrradketten, doch keine Kette ist unsterblich. Mit Qualität und Pflege kann man da zwar Einiges bewirken und die Lebensdauer einer Kette effektiv verlängern, aber früher oder später gibt jedes Glied nach. Und eine Kette ist immer nur so stark wie ihr schwächstes Glied.

Es geht also darum, das schwächste Glied einer Kette ausfindig zu machen. Und wer kann das schon, ohne zur Eisensäge zu greifen und etwas nachzuhelfen? Statt zu raten oder mit einer Sollbruchstelle zu manipulieren, ist es sinnvoller, die zwangsläufigen Verschleißfaktoren anzuerkennen und die Kette rechtzeitig zu wechseln, bevor sie einem mitten in der Pampa um die Ohren fliegt. Nach jeder großen Tour hat eine Kette genug geleistet und im Zweifel ist nach einem Touren-Sommer das nächste Wechsel-Intervall erreicht.

Außerdem: Einer Fahrradkette sieht man es nicht unbedingt an, wann sie „reif“ für den Wechsel ist. Sie wird mit zunehmendem Verschleiß länger, mitunter auch als „Auslängen“ bezeichnet. Diesen „Längungsfaktor“ sollte man berücksichtigen und die Kette immer rechtzeitig wechseln, denn sonst deformieren sich die Zähne von Zahnkränzen und Ritzeln zu sehr und die Zähne können eine neue Kette nicht mehr richtig greifen und mitnehmen. Dann muss der gesamte Antrieb mit Zahnkränzen, Ritzeln und Kette gewechselt werden. Das ist wesentlich teurer als der regelmäßige Kettenwechsel und man hat mal wieder teuer gespart.

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